Die "Geldsammler"...;) in der Salzgitter-Zeitung

                                    Foto: Peter Sierigk http://www.braunschweiger-zeitung.de/

Sammler

                                                                                                  Salzgitter-Zeitung vom 8.Mai 2013

„Damit haben die drei nicht gerechnet. Den dritten Platz beim Gemeinsam-Preis unserer Zeitung und des Braunschweiger Doms haben die Salzgitteraner Volker Machura, Lars Bartram und Markus Straten gestern entgegengenommen. „Wir helfen Kindern“ heißt ihr Verein, der aus einem Fußball-Tipp-Spiel hervorgegangen ist, und krebskranken, trauernden und behinderten Kindern mit Spenden hilft. Dieses Engagement hat die Leser und Online-Nutzer unserer Zeitung überzeugt, die ihre Stimmen abgegeben haben. „Wir sind schlicht und ergreifend stolz“, sagte Machura nach der Preisübergabe im Braunschweiger Dom. Einen Scheck über 2000 Euro trug er in seiner Tasche.

„Dies ist ein würdiger Preisträger für den Gemeinsam-Preis“, hatte Laudator Henning Eschemann, Geschäftsführer des Paritätischen Braunschweig, gesagt. Er hatte besonders das „hervorragende und beispielhafte Engagement“ des Vereins hervorgehoben.

„Der erste Schauer kam, als von Fußball die Rede war“, sagte Straten begeistert. Bartram betonte, allein die Nominierung sei schon ein Riesenerfolg gewesen. „Das sorgt jetzt vielleicht für mehr Zulauf“, hofft Machura. Im nächsten Jahr zur WM wolle man 3000 Fußball-Tipper erreichen. Damit mehr zusammenkommt für den guten Zweck.

Gefreut haben sich auch die Damen von der Hospiz-Initiative, die herzlich gratulierten – sie hatten die Veranstaltung im Dom verfolgt. Die Initiative hat allein im vergangenen Jahr 32 000 Euro von „Wir helfen Kindern“ bekommen, für ihre Kindertrauerarbeit. „Wir haben ein bisschen mitgewonnen“, freute sich die Vorsitzende Wiebke Andresen.

Das kann Machura nur bestätigen. Der aber auch den Ball zurückspielt: „Die wirkliche Arbeit wird an der Basis gemacht“, lobte er mit Blick auf die ehrenamtliche Arbeit der Frauen. „Wir sammeln doch nur Geld.“